Thema Tauwasser

Wenn der Herbst kommt und die Tage kürzer und kälter werden, kommt es unabhänging des Fenstertyps vor, dass sich Tauwasser bzw. Kondensat auf der Fensterscheibe bildet. Tauwasser bzw. Kondensat entsteht nämlich immer dann, wenn warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft.

Warme Luft enthält mehr Feuchtigkeit als kalte Luft. Die überflüssige, sich auf dem Material absetzende Feuchtigkeit äußert sich dann in Form von Kondensat.

Tauwasser bzw. Kondensat bildet sich oft an Fenstern auf Grund der oft kalten Oberfläche. Im Gegensatz zu anderen Oberflächen zeigt sich Kondensat am deutlichsten auf Fensterscheiben. Doch selbst auf einer kalten Wand kann sich Kondensat bilden, ist auf Grund der Oberfläche allerdings kaum zu sehen.

Bei extrem kalten Außentemperaturen kann sogar Eis auf den Fensterscheiben vorkommen. Eis entsteht, wenn eine sehr niedrige Außentemperatur mit einer relativ hohen Raumluftfeuchtigkeit kombiniert wird.

Um Eis auf Ihren Fensterscheiben zu vermeiden, sollten Sie Folgendes tun:

  • Reduzieren Sie die Raumluftfeuchtigkeit durch gründliches Auslüften
  • Erhöhen Sie die Raumtemperatur
  • Vermeiden Sie geschlossene Gardinen vor dem Fenster, so dass die Luft um das Fenster herum nicht still steht. Wenn das alles nicht helfen sollte, empfehlen wir Ihnen einen Innenraumklimaspezialist zu kontaktieren, um Ihre Wohnung auf die Ursachen hin untersuchen zu lassen.

Lesen Sie hier, wie Sie Kondensat und Tauwasser in Ihrer Wohnung vermindern können.

Kälte am Fensterrand fühlt sich als Luftzug an.

In der Nähe des Fensters fühlt es sich oft besonders kalt an, wenn die Außentemperaturen niedrig sind. Die Erklärung hierfür ist, dass die Temperatur auf der Außenseite des Fensters niedriger ist als die Raumtemperatur.

Wenn der Unterschied zwischen den Temperaturen so groß ist, wird sich die Raumluft, die der Fensteroberfläche am nähesten ist, sich abkühlen und „fallen“, da kalte Luft schwerer als warme Luft ist.

Deshalb fühlt es sich bei niedrigen Außentemperaturen in Fensternähe so an, als würde es ziehen.

Die Fensterscheiben verraten wenn das Raumklima nicht stimmt

Tauwasser entsteht, wenn warme und feuchte Luft, auf eine kalte Oberfläche trifft, z.B. eine Fensterscheibe. Hochsaison für Tauwasser an Fensterscheiben ist Oktober/November, wenn die Nächte kälter werden und die Heizung eingeschaltet wird.

Im Sommer stehen Fenster und Türen offen und die relative Luftfeuchtigkeit draußen ist hoch. Im Herbst wird es dann besonders schlimm, da Möbel, Teppiche, Wände und Decken sich über den Sommer hin mit Feuchtigkeit voll gesogen haben.

Wird dann die Heizung eingeschaltet, geben u.a. Möbel ihre Feuchtigkeit an die Raumluft wieder ab. Gleichzeitig werden die Nächte kälter, und die angesammelte Feuchtigkeit setzt sich als Tauwasser auf den Fensterscheiben ab. Es ist möglich Kondensat zu minimieren, wenn man besonders im Oktober und November verstärkt lüftet.

Das Risiko der Kondensatbildung wird deutlich vermindert, wenn die relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung höchstens 40-45% beträgt. Mit einem Hygrometer kann die Luftfeuchtigkeit gemessen werden. Den besten Lüftungseffekt erhält man, wenn die Luftfeuchtigkeit draußen relativ trocken ist, was typisch der Fall ab Ende Oktober bis zum Frühling ist.

Luftaustausch

Das A und O um Kondensat in der kalten Jahreszeit zu vermeiden ist, dass die Luft in der Wohnung laufend ausgewechselt wird. Daher ist es notwendig mindestens dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten zu lüften, wenn man sicher sein möchte Kondenzbildung zu vermeiden. Hat man bereits Unannehmlichkeiten, kann man den Luftwechsel beschleunigen indem man alle Lüftungsventile öffnet und Abluftfunktionen wie die Dunstabzugshaube oder die Abzugvorrichtung im Bad markant länger als sonst eingeschaltet lässt. Schon nach drei bisvier Wochen sollte man bei konsequenter Anwendung einen erheblichen Unterschied erleben. Wird es nicht besser sollte man sich von einem Raumklimasachverständigen beraten lassen.

Unsere Erfahrung ist, dass Besitzer von VELFAC Fenstern einen sehr hohen Zufriedenheitsgrad haben und dass die Fenster den Vorstellungen nach funktionieren. Selbstverständlich soll man sich nicht mit massiven Kondensatproblemen abfinden, sondern den Grund für ein feuchtes Raumklima finden und etwas dagegen tun. Die Fensterscheiben Ihres Hauses verraten wenn das Raumklima nicht stimmt.

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