Energiebilanz

Vinduer med varmeisolation

Der Unterschied zwischen U-Wert und g-Wert nennt sich Energiebilanz, und diese gibt den besten Eindruck der Energieeigenschaften des Fensters wieder.

Die Energiebilanz eines Fensters ergibt sich durch die Addition seines Wärmeverlusts und seiner Sonnenenergiezufuhr. Diese Addition ist die beste Art zur Bewertung der Energieleistung eines Fensters. Weder U- noch g-Wert können alleine stehen, da jeder für sich nur einen begrenzten Teil der Energieeigenschaften des Fensters angibt.

Der U-Wert beschreibt die gesamte Isolierleistung des Fensters – er wird umgangssprachlich Uw genannt und in W/m2K gemessen. Je geringer der Wert, desto besser ist das Fenster isoliert und umso geringer ist der Wärmeverlust.

Der g-Wert gibt die Leistung des Fensters an, die Sonnenwärme im Gebäude zu halten. Je höher der g-Wert, desto mehr wird die Sonnenwärme ausgenutzt. Ein guter g-Wert ist somit der Schlüssel für die rentable Errichtung von Niedrigenergiehäusern, da 50 Prozent der Energieversorgung in der Regel aus dem Wärmezuschuss der Fenster entsteht.

Bis zur Einführung des Energiebilanz-Wertes konzentrierte man sich in der Baubranche sehr auf den U-Wert – und wenn man die energiemäßig richtigen Fenster haben wollte, wurde der niedrigstmögliche U-Wert angestrebt. Der U-Wert gibt aber nur den Wärmeverlust durch das Fenster an und berücksichtigt damit nicht den g-Wert des Fensters – d. h. die Fähigkeit, der Wohnung kostenlose Sonnenwärme zuzuführen.

Der Unterschied zwischen U-Wert und g-Wert nennt sich Energiebilanz, und gibt den besten Eindruck der Energieeigenschaften des Fensters wieder.

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