Wohn- und Geschäftshaus, Hamburg

Einen kreativen Neubau für ihre Geschäftsräume entwarf das Team von Renner Hainke Wirth Zirn Architekten GmbH aus Hamburg im citynahen Schanzenviertel der Stadt – mit zukunftsweisender Architektur in Design und Nutzungskonzept.

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Im Rahmen der Stadtentwicklung war für eine Neubebauung auf dem Gelände einer ehemaligen Kohlenhandlung eine geschlossene Gewerbe- und Wohnnutzung vorgegeben: Für Souterrain und Hochparterre wurden Büroräume geplant, die von den Architekten selbst genutzt werden. In der darüber liegenden Etage wurde Raum für eine Wohngemeinschaft mit 4 Personen geschaffen. Zwei Maisonettewohnungen mit Dachterrassen im Staffelgeschoss bieten Wohnkomfort für Familien.

Fensterlösungen für Licht und Komfort
Bürogründerin und Architektin Karin Renner hat auch privat sehr gute Erfahrungen mit den Fenstern von VELFAC gemacht: Schmale Rahmen und eine große Fenstermasse lassen viel Licht in den Raum. So auch in den eigenen Büroräumen: Zur Straßen- und Gartenseite erhellen bodentiefe Fenster und Türen die Geschäftsräume im Souterrain und die Wohnbereiche zu den Dachterrassen.

Verbaut wurden überwiegend Wendefenster – teilweise in Kombination mit Festverglasungen – und Drehfenster als zweiten Rettungsweg. Die außen anthrazitfarbenen Fensterrahmen sind ein guter Kontrast zur hellen und glatten Putzfassade; innen weiß, fügen sie sich gut in die klare, optische Raumgestaltung. Der innenliegende Sonnenschutz kann dank der nach außen öffnenden Fenster ungehindert zum Einsatz kommen.

Für zusätzlichen Komfort sorgen die thermisch isolierten Fenstergriffe mit Stahlkern und ummantelten ABS-Kunststoff und einem naturanodisiertem Oberflächenfinish: Sie bieten neben ergonomischem Design auch eine angenehme Haptik und fühlen sich nie kalt an.

Vielfältige Lüftungsfunktionen für bedarfsgerechte Klimaregelung
Besonders beeindruckt hat das Architektenteam die Vielfalt der Lüftungsmöglichkeiten der VELFAC 200 ENERGY Fenster für eine individuelle Luftzufuhr: "Die Minimallüftung durch die integrierten Lüftungsventile sorgt immer für Frischluft, ohne dass es im Raum zieht. Für etwas mehr Sauerstoff kann man mit dem Griff die Schließkolben im Schließblech in eine Lüftungsposition einrasten. Der Öffnungsbegrenzer gestattet eine gleichmäßige Luftzufuhr bei wenig geöffnetem Fenster und die Stoßlüftung ermöglicht bei weit geöffnetem Fensterflügel einen zügigen Luftaustausch", schwärmt Architekt Rolf Hainke. Und das begeistert auch die Bewohner des Hauses.

Zahlreiche Preise sprechen für das Architektenteam, das Bedürfnisse erkennt und in autonome und spezifische zukunftsweisende städtebauliche Architektur umzusetzen weiß: z. B. den 1. Preis des Polis-Award 2018 für Soziale Quartiersentwicklung.

 

 

Fakten:

Bauherr: B69 Baugruppe gbR
Standort: Bernstorffstraße 69, 22767 Hamburg
Fotos: Jochen Stüber